Sep 132015
 

mann_ueber_wort_arne_h_avatar_300Moin, Mahlzeit, guten Abend an alle, die hier hineingestolpert sind!

Worum geht’s hier?

„Mann über Wort“ ist mein ganz persönliches Ventil für ebenso persönliches Gedankengut aller Art. Wenn ich Gedanken, Meinungen und Erzählungen in Schriftform bringe, artet das manchmal in wahre Textwüsten aus. Ich habe irgendwann angefangen, dieses Phänomen scherzhaft als „Schreibdurchfall“ zu bezeichnen. „Mann über Wort“ dient von heute an quasi als Endlager für meine Schreibdurchfälle.

Alle hier von meiner Wenigkeit geäußerten Meinungen, aufgestellten Thesen oder vertretenen Ansichten sind einzig und allein meine eigenen und persönlichen. Subjektivität ist hier kein Versehen, sondern Absicht. Es ist zudem mehr als nur wahrscheinlich, dass der eine oder andere zukünftige Beitrag den Bereich „Satire“ mehr als nur streifen wird. Es wird hier also mal mehr, mal weniger ernsthaft zugehen.

Ich zwinge niemanden, meinen Kladderadatsch zu lesen. Ich schreibe mir die Inhalte des Blogs quasi von der Seele, weil ich Bock darauf habe. Ich lege es nicht auf Originalitäts-, Literatur-, Journalismus- oder Webkulturpreise an. Das geht mir alles links und rechts am Sitzfleisch vorbei. „Mann über Wort“ ist schlicht und ergreifend mein – und ich zitiere hier liebend gern den Kollegen harzzach vom Senior Gamer-Blog – „Auskotzbottich“ für all das Zeug, das mir durch den Schädel geht, mein Herz in Aufruhr versetzt oder mir auf der Seele brennt. Im Guten wie im Schlechten.

Wer bei der Lektüre feststellen sollte, dass er das hier Niedergeschriebene ansprechend findet, aus welchen Gründen auch immer, ist natürlich herzlichst willkommen und darf auch gerne per Kommentar seinen Senf dazu geben und möglicherweise sogar Diskussionen über das Gelesene in Gang bringen. Kurz und gut: Feedback wäre schön, ist aber kein Muss.

Ich nehme mir hier übrigens nicht nur die Freiheit der unverblümten Meinungs- und Gedankenäußerung, sondern auch jene, mir von nichts und niemandem ein Zeichenlimit setzen zu lassen, im Sinne von „zu lang“, „zu ausschweifend“ oder „komm‘ mal zum Punkt“. Schreibdurchfälle können kurz und heftig oder sehr ausufernd sein. Wat kütt, dat kütt.

Wir sind hier schließlich nicht bei WhatsApp und auch nicht bei Fratzenbuch. 6987 Likes für „Heute Paady Alda!“ sind mir völlig wumpe. Längere Ausführungen in Schriftform werden ja vielerorts oft als störend empfunden, weil sie in der vielzitierten heutigen „schnelllebigen Zeit“ fehl am Platze sind. Hier, in meinem persönlichen Revier, kann mich die schnelllebige Zeit allerdings mal vornehm am Hobel blasen. 😉 Und wer die Aufmerksamkeitsspanne eines Wellensittichs hat, ist hier nicht nur falsch, sondern hat diesen Browser-Tab sowieso schon lange geschlossen.

Wie der geneigte Besucher möglicherweise schon bemerkt hat, gibt es derzeit sieben Kategorien (in WordPress-Sprech) bzw. Themenbereiche, in denen ich in eher unregelmäßigen Abständen posten werde. Ihr Kreativen da draußen wisst ja: die Muse küsst manchmal nicht gerne und ist im Allgemeinen ein ziemlich launisches Miststück. 😉 Die jeweilige Kategorie der Posts ist durch ein individuelles Logo immer halbwegs klar zu erkennen.

Da mich der technische Teil des Blogs bzw. der Website neben vielen anderen Dingen in den letzten Tagen ordentlich auf Trab gehalten hat, gibt es noch nicht in jeder Kategorie gehaltvollen Lesestoff, aber mindestens jeweils einen Eröffnungs-Post, der klarmacht, wohin die Reise in der jeweiligen Kategorie gehen wird/soll.

Jetzt, wo ich mich auf die Inhalte konzentrieren kann, sollten sich die einzelnen Kategorien aber in den nächsten Tagen und Wochen langsam füllen.

Diejenigen unter euch, die mich maßgeblich zum Bloggen getrieben haben, da sie meine Ausführungen zum musikalischen Thema „Metal“ auf Fratzenbuch verfolgt haben, finden schon heute neben den – übrigens größtenteils überarbeiteten und erweiterten – „alten“ Artikeln aus meinem FB-Profil bereits zwei neue Beiträge. Wenn der heutige Sonntag halbwegs gut zu mir ist, kommt noch im Laufe des Tages ein dritter hinzu.

Auch mein TV-Selbstversuch vom Juli, in dessen Rahmen ich mir gleich zwei RTL-Arschbomben in Folge antat, hat übrigens seinen Weg hierher gefunden.

An die Mobil-Leser: „Nimmste quer, haste mehr“ dürfte auch in Bezug auf diesen Blog ein hilfreicher Tipp sein. Ein ausreichend großes Display vorausgesetzt, habt ihr im Querformat auch die Navigation im rechten Sidebar zur Verfügung, so wie das Volk an den Rechnern. Bei zu schmalen Displays bzw. Hochformat findet ihr die Sidebars am unteren Seitenrand. Unter „Themen“ in der Kurznavi oben auf der Seite erscheint durch Tippen ein Dropdown-Menu, das euch ebenfalls zu den verschiedenen Kategorien führt. Ach, was mache ich eigentlich für eine Welle, ihr werdet euch schon zurechtfinden. 😉

Wer gleich mal reinspringen will: unten klicken oder tatschen (die Links führen zu den jeweiligen Eröffnungs-Posts).

Viel Spaß!

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Sep 082015
 

mann_ueber_wort_zock_icon_300Seitdem ich mit zarten 8 Jahren meine erste Begegnung mit einem „Space Invaders“-Automaten hatte und diesen sofort für die großartigste technische Leistung der Menschheit hielt (ich war nun mal noch SEHR jung und relativ leicht zu beeindrucken), hat mich das Gaming (dass damals übrigens noch gar nicht offiziell so hieß) nie wirklich losgelassen.

Vom Atari VCS 2600 über C64 und Amiga bis zum PC und diversen Konsolen habe ich die Entwicklung des Mediums die letzten Jahrzehnte hindurch bei (meist) vollem Bewusstsein miterlebt. Und ja: ich zocke immer noch – was bei nicht wenigen Mitmenschen für Reaktionen sorgt, die von mitleidigem Lächeln bis hin zu spontaner Gottesanrufung reichen. Wobei mich der Spott von Menschen, die Gaming als Kinderkram abqualifizieren, um sich dann – ohne schamesrot zu werden – Abend für Abend dem geballten geistigen Dünnschiss von RTL & Co. hinzugeben, schon lange nicht mehr trifft.

Als Veteran des elektronischen Zockens habe ich quasi zwangsläufig eine andere Sicht auf das Medium als ein 14-jähriger „Assassin’s Creed“-Fähnchensammel-Achievement-Junkie. Viele der Begleiterscheinungen des Aufstiegs des Gaming zum Multimilliarden-Business gehen mir nicht nur dezent, sondern sogar extrem auf den Beutel. Und auch beim Zocken an sich liegen meist Welten zwischen meinen Prioritäten und denen der Kids.

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„Mama, ich habe Gott gesehen!“ – „Echt? Hatte er weißes Haar und ’nen Rauschebart?“ – „Nö, ’nen Joystick und ’nen Fire-Button!“ Ich war erst Acht. Nicht vergessen. ;-)

In „For Those About To Zock“ werde ich in unregelmäßigen Abständen sowohl Loblieder auf Perlen des Gaming als auch wüste Schimpftiraden in Richtung Spiel gewordener Spaßbremsen und nervtötender Auswüchse auf der Business-Seite abliefern. Alles natürlich streng subjektiv aus der Sicht des Alt-Gamers. Und ja, ich besitze zwar so eine Art Konsolen-Museum und habe eine Playsie, aber ich bin ein grundsätzlich überzeugter und eingefleischter PC-Gamer. Das kann nämlich, entgegen der scheinbar landläufigen Meinung, auch den einen oder anderen Vorteil haben. Hmmm, dazu sollte ich wohl auch mal einen Schreibdurchfall provozieren. 😉

Ich will dem von mir hochverehrten Senior Gamer-Blog hier keinesfalls Konkurrenz machen – das wäre meiner Meinung nach sowieso ein recht sinnloses Unterfangen (jawohl, dies ist ein Ausdruck der Bewunderung, Herr Kollege harzzach!). Ich finde nur, dass noch viel mehr alte Gamer-Säcke mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg halten sollten. Und sei es nur, um dem pausenlosen „Awesome!“-Gekreische der Marketing-Cheerleader und den über weite Strecken gänzlich von Ecken und Kanten befreiten Ergüssen der Fachpresse etwas entgegenzusetzen. Respect your elders! 😉