Jan 132016
 
The Return of the Instinktschreiber

„Ey, dein Blog is‘ tot! Du schreibst ja gar nix mehr! Ja, ja, alles anfangen, aber NIX zuende bringen!“

Und dann das Totschlagargument: „Und ich hab‘ gesehen, dass du anscheinend wieder rauchst! Aber dazu haste nix geschrieben! Gar nix! Feige Sau!“

Nun mal langsam mit den jungen Pferden und auch mit den alten Schlachtrössern.

Stimmt, der Blog war nun seit einiger Zeit mausetot. Aber so ist das mit dem Real Life und seinen Anforderungen. Band-Aktivitäten, ein Vollzeit-Job, oberflächliche amouröse Eskapaden ohne Nachhaltigkeit… aber auch Phasen der Bocklosigkeit und Wochen ohne Anflug von Inspiration, weil mein ständig mit irgendwas beschäftigtes Köpfchen teilweise hart an der Kapazitätsgrenze entlangschrammte. Was halt so passiert, wenn man gerade mal irgendwo unterwegs ist, um am Leben aktiv teilzunehmen, anstatt überlange Texte in den Rechner zu kloppen. So was kommt vor. Auch bei mir.

Was die Rauch-Problematik angeht: tja, den totalen Verzicht habe ich […]

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Nov 052015
 
Der Acker bebt: SV Hönnepel-Niedermörmter erreicht Viertelfinale im Niederrhein-Pokal!

Zum Fußball: trotz des prominenten neuen Trainers, der nicht nur ein ehemaliger Bundesliga-Profi ist und bereits eine legendäre Pressekonferenz gegeben hat, sondern demnächst wohl auch im RTL-Dschungelcamp für einen gewaltigen Popularitätsschub des FC Re(h)mscheid sorgen wird, läuft es zur Zeit nicht ganz optimal beim bergischen Landesligisten.

Zwar befindet sich der FCR im Niederrhein-Pokal durchaus auf Augenhöhe mit z.B. dem SC Kapellen-Erft und der SpVgg Sterkrade-Nord, aber offenbar deutlich unter dem Leistungsniveau des SV Hönnepel-Niedermörmter. 🙁

Der Traditionsverein vom unteren Niederrhein bezwang den 1.FC Bocholt mit 2:0, während der FC Remscheid eine herbe 1:7-Schlappe gegen Rot-Weiß Oberhausen – vor gar nicht allzu langer Zeit noch ein Aufstiegskandidat zur höchsten deutschen Spielklasse – hinnehmen musste.

So viel Freude mir mein FC Bayern mit dem famösen 5:1 gegen Arsenal in der Champions League bereitet hat, so groß war die Enttäuschung darüber, dass meinem Heimatverein FC Remscheid die Pokal-Sensation mißlang. […]

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Sep 302015
 
Randale in der Kopf-WG

Oh, Mist. Da sitze ich am Rechner und versuche, einen der seit Wochen als Entwurf unfertig auf dem Server herumliegenden Blog-Beiträge fertigzustellen, und eigentlich fließt es ganz flott vom Kopf über die Finger in die Tasten.

Dann plötzlich tritt jemand auf die mentale Bremse, und der eigentlich locker-flockige Beitrag für die „Restmüll“-Kategorie wird erneut auf halbem Weg zur finalen Version gestoppt. So wie neulich schon der Gaming-Blog-Beitrag. Und der eigentliche Auftakt zum „Ballad of Johnny Crock“-Single-Blog. Und der neue Schwermetall-Beitrag. Nichts wurde fertig. Und dieses eigentlich so simple Comedy-Ding über nervtötende Menschen beim Einkaufen steckt jetzt ebenfalls fest.

Er war das. Er ist wieder am Werk. Er nervt mich mit seiner Anwesenheit. Aber ich kann ihn auch nicht einfach vor die Tür setzen. Auch wenn ich jetzt, in diesem Moment, nichts lieber täte.

Er übernimmt das Ruder. Wo gerade noch völliges Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten für erfreulichen Wortfluss sorgte, hemmt er jetzt meinen Fortschritt mit einem Gedanken-Dauerfeuer, das, richtig genutzt, vielleicht sogar produktiv sein könnte. Ist es aber nicht. Es überlädt mein neuronales Netz bis weit über den Anschlag hinaus. Er war, wie man fairerweise sagen muss, schon oft eine große Hilfe beim Schreiben. Und nicht nur da. Seit einiger Zeit ist er allerdings eine üble Betriebsbremse. Leider ebenfalls nicht nur beim Schreiben.

Furchtbar, diese Grübelei.

Soll ich vielleicht…? Oder besser doch…? Oder wie wäre es mit…? Oder andererseits könnte man auch… aber was denkt dann… ach… ich kann mich nicht entscheiden. Abbrechen, als Entwurf speichern, ausloggen. „Vielleicht wird’s morgen fertig, wenn wir alles wirklich genau durchdacht haben, das ist auch noch früh genug. Oder übermorgen. Oder nächste Woche. Wir dürfen uns absolut keinen Fehltritt erlauben“, rechtfertigt er seine Arbeitsverhinderungsmaßnahme auch noch.

Pathetisch. Wirklich. Dem anderen würde das nicht passieren. Der würde kurz, aber konsequent nachdenken, eine Entscheidung treffen, dementsprechend handeln und hätte keinen Schiss davor, mit den Konsequenzen zu leben.

Abwägen, hin- und herdenken, noch mal abwägen, alles im Kopf zigtausendmal durchspielen – das ist nicht immer die effizienteste Art, sich durchs Leben zu bewegen. Der andere beschwert sich zurecht ziemlich oft bei mir über diese zaudernde Vorgehensweise. Der andere mag sie absolut nicht.

Moment mal. „Er?“ Und „der andere“?

Tja, ich habe so etwas wie Untermieter. Zwei an der Zahl. Die wohnen völlig gratis und sind praktisch unkündbar (auch Eigenbedarf zieht bei ihnen nicht). Ihr genauer Wohnsitz: mein Kopf.

Darf ich vorstellen: der Grübler und der Macher.

Gerade in den letzten Monaten stelle ich häufig fest, dass[…]

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Sep 182015
 
Homophob, aber "Hell Bent For Leather"?

Metal wird, das stelle ich immer wieder fest, ganz allgemein immer noch als sehr maskulin orientiert angesehen, als Testosteron-Schlachtfeld – trotz etlicher im headbangenden Bereich aktiver Damen, wobei ich hier als Beispiele nur mal Frontladies wie Alissa White-Gluz (Arch Enemy), Sharon den Adel (Within Temptation) oder Cristina Scabbia (Lacuna Coil) herauspicken möchte. Im Großen und Ganzen gilt für den Metal allerdings tatsächlich: it’s a man’s world. Was diese Musikrichtung – wieder mal – generell nicht von unzähligen anderen Lebensbereichen unterscheidet.

Fakt ist: im Metal, das muss man auch als glühender Fan dieser Musik konstatieren, geht es ganz grundsätzlich mehr ums „Eier haben und zeigen“ als anderswo. „Manliness“ ist traditionell Programm (die gerade genannten Metal-Damen und deren Kolleginnen würden mir, da sie in vorderster Linie aktiv und mit den Gegebenheiten der Szene vertraut sind, in diesem Punkt höchstwahrscheinlich nicht widersprechen). Das Erscheinungsbild des Metal könnte man, mal ohne die Vereinsbrille betrachtet, auch so beschreiben: schwitzende, sich aggressiv gebärdende Alpha-Männchen, wo man auch hinsieht.

Wenn man dann hinterhältigerweise mal das die Realität arg verzerrende Klischee vom homosexuellen Mann, der grundsätzlich „weich“ ist und „feminine“ Interessen hat, außen vor lässt, könnte man auf die Idee kommen, dass Metal in all seiner plakativen Maskulinität nicht abschreckend, sondern sogar eher anziehend auf Männer wirkten müsste, die auf Männer stehen. Ich kann mir – und das als heterosexueller Mann – sehr gut vorstellen, dass z.B. Fotos und Bühnenshows einer Band wie Manowar auf viele homosexuelle Männer attraktiv wirken.

Absurd? Entmannung des Metal? Keineswegs. Dass schwule Männer ausschließlich an Mode, Prosecco, Blümchenpflücken und langen, tiefsinnigen Gespräche über ihre innersten, zarten, äusserst verletzlichen Gefühle interessiert sind, ist ein ebenso dummes – und falsches – Klischee wie das vom dauerbesoffenen, oberprolligen Metalhead.

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Sep 132015
 
Nicht schön, aber eigen!

Moin, Mahlzeit, guten Abend an alle, die heute, am Eröffnungstag, hier hineingestolpert sind!

Worum geht’s hier?

„Mann über Wort“ ist mein ganz persönliches Ventil für ebenso persönliches Gedankengut aller Art. Wenn ich Gedanken, Meinungen und Erzählungen in Schriftform bringe, artet das manchmal in wahre Textwüsten aus. Ich habe irgendwann angefangen, dieses Phänomen scherzhaft als „Schreibdurchfall“ zu bezeichnen. „Mann über Wort“ dient von heute an quasi als Endlager für meine Schreibdurchfälle.

Alle hier von meiner Wenigkeit geäußerten Meinungen, aufgestellten Thesen oder vertretenen Ansichten sind einzig und allein meine eigenen und persönlichen. Subjektivität ist hier kein Versehen, sondern Absicht. Es ist zudem mehr als nur wahrscheinlich, dass der eine oder andere zukünftige Beitrag den Bereich „Satire“ mehr als nur streifen wird. Es wird hier also mal mehr, mal weniger ernsthaft zugehen.

Ich zwinge niemanden, meinen Kladderadatsch zu lesen. Ich schreibe mir die Inhalte des Blogs quasi von der Seele, weil ich Bock darauf habe. Ich lege es nicht auf Originalitäts-, Literatur-, Journalismus- oder Webkulturpreise an. Das geht mir alles links und rechts am Sitzfleisch vorbei. „Mann über Wort“ ist schlicht und ergreifend mein – und ich zitiere hier liebend gern den Kollegen harzzach vom Senior Gamer-Blog – „Auskotzbottich“ für all das Zeug, das mir durch den Schädel geht, mein Herz in Aufruhr versetzt oder mir auf der Seele brennt. Im Guten wie im Schlechten.

Wer bei der Lektüre feststellen sollte, dass er das hier Niedergeschriebene mag, aus welchen Gründen auch immer, ist natürlich herzlichst willkommen und darf auch gerne per Kommentar seinen Senf dazu geben und möglicherweise sogar Diskussionen über das Gelesene in Gang bringen. Kurz und gut: Feedback wäre schön, ist aber kein Muss.

Ich nehme mir hier übrigens nicht nur die Freiheit der unverblümten Meinungs- und Gedankenäußerung, sondern auch jene, mir[…]

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Sep 132015
 
Virtuosen, Helden und Meilensteinsetzer, Teil 2

Kommen wir zur Heldenverehrung, Teil Zwo, und zur Gesangsfraktion. Da sind bei der Vorstellung persönlicher Helden meinerseits bei einigen Herren etwas längere Elogen angebracht.

Bei dem einen, weil er nicht unmaßgeblich „Schuld“ daran trägt, dass ich vor Urzeiten begonnen habe, Metal zu lieben.

Bei dem anderen, weil er nicht unmaßgeblich dafür sorgt, dass es bei dieser Liebe bleibt.

Und beim dritten, weil er ein Naturereignis ist.

Aber der Reihe nach:

Anfangen muss ich einfach mit Bruce Dickinson (Iron Maiden).

Dickinson war einer der Gründe, warum ich irgendwann mal in Erwägung zog, auch mal ein Mikro in die Hand zu nehmen und zu versuchen zu singen. Und auch einer der Gründe, warum der Metal mich irgendwann gepackt und nicht mehr losgelassen hat.

Anno 1983, das legendäre Metal-Festival in der Westfallenhalle Dortmund, präsentiert in der Reihe „Rockpop“ – im öffentlich-rechtlichen TV! Im ZDF! Mein Bruder warf eines Nachmitttags die Video 2000(!)-Cassette mit der Aufzeichnung des natürlich stark gekürzt ausgestrahlten Konzerts in den Recorder und drückte Play. Ich ahnte noch nicht, dass ich eine Art musikalisches Erweckungserlebnis vor mir hatte. Das gemeinsame Anschauen des Videos mit meinem damals stark dem Metal und auch dem Punk zugewandten Bruder war strenggenommen mein erster halbwegs bewusster Kontakt mit Metal. Ich hatte es zwar aus dem Zimmer meines Bruders immer wieder dröhnen hören und fand es nicht schlecht, aber noch hatte es mich nicht gepackt. Und auch das Konzert-Video hatte zunächst keine besondere Wirkung auf mich. Irgendwie kickten mich Def Leppard und Quiet Riot gar nicht (und haben es auch in der Folgezeit nie geschafft). Auch in Sachen Judas Priest klickte es bei mir erst später.

Aber dann kamen Iron Maiden. Da stand dieser Kerl auf der Bühne, mit langen, später äußerst schweißnassen Haaren, in verdammt engen Hosen und mit einer spannend aussehenden Gürtelschnalle, und der Typ sang so laut und trotzdem so klar und noch dazu ziemlich hoch, dann rannte er kreuz und quer über die Bühne, tobte, sprang, blickte manisch ins Publikum, heizte es an, dann rannte er wieder und sang dazu.

Der erste Song war vorbei, ich blieb gebannt sitzen.[…]

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Sep 132015
 
Virtuosen, Helden und Meilensteinsetzer, Teil 1

Guter Rat: Macht eure Hausaufgaben. Hart rockende Musiker machen die nämlich auch. Und zwar gründlich!

Die Älteren unter euch erinnern sich: im letzten Schwermetall-Post, dessen ursprüngliche Version noch auf Fratzenbuch veröffentlicht wurde, hatte ich ja mit Hilfe des Musikwissenschaftlers Dietmar Elflein mit dem Vorurteil „Metal=Krach“ ein wenig aufgeräumt.

Ich hatte zum Schluss des Posts dann auch noch mal explizit darauf hingewiesen, dass sich im Metal und seinem hart rockenden Dunstkreis jede Menge großartige Musiker tummeln. Virtuosen. Helden. Meilensteinsetzer. Namen habe ich jedoch praktisch keine genannt. Da wollte ich ursprünglich wieder ansetzen.

Während ich mit WordPress kämpfte und meine bereits getätigten Fratzenbuch-Ergüsse in diesen Blog hier packte, habe ich darüber nachgedacht, wie und wann ich so langsam aber sicher mal ans Eingemachte gehe, was die Themen angeht. Ich hatte eine Menge Dinge auf meiner To-Do-Liste, die ich für wichtiger und interessanter hielt, als musikalische Heldenverehrung zu zelebrieren. Aber ganz so abrupt wollte ich das Thema „herausragende Musiker in der harten und härteren Rockmusik“ dann doch nicht abhaken.

Was ich keinesfalls wollte war allerdings, irgendwelche Rankings oder „Bestenlisten“ herunterzurattern. Oder ausschließlich die ganz offensichtlichen Namen zu nennen. Für die passionierten Statistiker, Bewerter und In-Tabellen-Einordner gibt es massig Material zum Thema im Web.

Wie also weitermachen? Nur die „alten“ Helden und Innovatoren abfeiern? Was ist mit den jüngeren Vertretern der hohen Schule?[…]

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Sep 082015
 
Drecksäue, Krampfzustände und die allerärmste Sau

Ja, ja. Das Leben. Diese alte Drecksau.

Speziell ab einem gewissen Alter fühlt man sich als Mensch ohne feste Partnerschaft nur zu oft als Schiffbrüchiger, als menschliches Treibgut, das immer wieder gegen die Klippen geschmettert wird und einfach nie das ersehnte Ufer erreicht, während der Rest der Welt gleichzeitig selig lächelnd von der Reling eines üppig ausgestatteten Luxusliners herüberwinkt und unbeeindruckt von schwerem Seegang fröhlich durchs Glück schippert.

Ui, großes Pathos! Was soll man von so einer Einleitung halten?

Verzerrte Wahrnehmung? Rückgratloses Gejammer? Alles selbst schuld?

Die Antworten lauten „Ja“, „Teilweise“, und wieder „Teilweise“.

Aber es ist Fakt: speziell für ältere Single-Säcke wird es mit der vorbeihuschenden Zeit nicht gerade leichter.

Vor allen Dingen dann, wenn es ihnen offenbar schwerfällt, aus Fehlern zu lernen und die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Und dann noch das Anstrengendste: das Gelernte und die im Kopf längst gezogene Konsequenz dann auch noch in die Tat umzusetzen! Mann, das Leben verlangt wirklich verdammt viel! Drecksau.

Dabei sollte die angesammelte Lebenserfahrung[…]

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Sep 082015
 
Gedankentornados und nackige Preisboxer

Ich denke ziemlich gerne. Und ich denke beinahe immer zuviel. Ich denke auch über Zeugs nach, das gar nicht von mir verlangt, das ich darüber nachdenke. Und über Zeugs, das eigentlich erfordern würde, eben mal NICHT darüber nach- und es damit doch bitteschön nicht kaputtzudenken. Das ist sozusagen mein Fluch.

Eine von mehreren Maßnahmen zur Bändigung des Gedankentornados, der nur zu gerne in ungünstigsten Momenten durch meinen Schädel tobt, wird nun sein, all das Gewirbel zu kanalisieren und als Schreibdurchfall in die Welt zu entlassen.

Alles davon, was nichts in einer der anderen Kategorien zu suchen hat, aber meiner Meinung nach für den Restmüll zu schade oder zu gehaltvoll (muahahaha!) ist, findet man in den „Nacktgedanken“.

Warum dieser Titel für diese Kategorie des Blogs?[…]

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Sep 082015
 
Alt, aber reaktionsschnell: Ü40-Zocker, vereinigt euch!

Seitdem ich mit zarten 8 Jahren meine erste Begegnung mit einem „Space Invaders“-Automaten hatte und diesen sofort für die großartigste technische Leistung der Menschheit hielt (ich war nun mal noch SEHR jung und relativ leicht zu beeindrucken), hat mich das Gaming (dass damals übrigens noch gar nicht offiziell so hieß) nie wirklich losgelassen.

Vom Atari VCS 2600 über C64 und Amiga bis zum PC und diversen Konsolen habe ich die Entwicklung des Mediums die letzten Jahrzehnte hindurch bei (meist) vollem Bewusstsein miterlebt. Und ja: ich zocke immer noch – was bei nicht wenigen Mitmenschen für Reaktionen sorgt, die von mitleidigem Lächeln bis hin zu spontaner Gottesanrufung reichen. Wobei mich der Spott von Menschen, die Gaming als Kinderkram abqualifizieren, um sich dann – ohne schamesrot zu werden – Abend für Abend dem geballten geistigen Dünnschiss von RTL & Co. hinzugeben, schon lange nicht mehr trifft.

Als Veteran des elektronischen Zockens habe ich quasi zwangsläufig eine andere Sicht auf das Medium als ein[…]

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